Akupunktur Krankenkasse

Akupunktur: Welche Kosten übernehmen die Krankenkassen?

Auch wenn die Akupunktur eine alternative Heilmethode ist, übernehmen Krankenkassen in einigen Fällen die Kosten dafür. Entscheidend ist vor allem, ob der Patient in der GKV oder der PKV versichert ist. Die in der PKV versicherten Patienten haben hier den Vorteil, dass die jeweilige Krankenkasse die Kosten dafür grundsätzlich übernimmt. Doch auch hier ist die Übernahme dieser Kosten an Bedingungen geknüpft, wobei auch die in der GKV versicherten Patienten nicht leer ausgehen. Voraussetzung für die Übernahme der Kosten durch die GKV ist, dass die Akupunktur Behandlung im Rahmen von bestimmten Schmerztherapien erfolgt ist. Entscheidend ist hier auch das Krankheitsbild, wie zum Beispiel das Vorliegen von chronischen Schmerzen an der Lendenwirbelsäule oder am Kniegelenk. Diese chronischen Schmerzen müssen aber, damit eine Kostenübernahme durch die GKV bewilligt wird, mindestens ein halbes Jahr bestehen. Des Weiteren muss die Akupunktur Behandlung durch Ärzte durchgeführt werden, die über eine entsprechende Zusatzausbildung verfügen. Akupunktur Behandlungen beim Heilpraktiker müssen vom GKV-Versicherten aus eigener Tasche bezahlt werden. Die Krankenkassen der GKV übernehmen zudem auch nur die Kosten für 10 Sitzungen, wobei in Ausnahmefällen 5 weitere Sitzungen durch die Krankenkassen übernommen werden. Doch auch an den Zeitraum, in denen diese Sitzungen wahrgenommen werden müssen, ist eine Bedingung geknüpft, damit die Kosten übernommen werden. Diese Frist beträgt 12 Wochen.

Kostenübernahme durch die PKV

Die Privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Akupunktur Behandlung nur dann, wenn die Versicherten derartige Behandlungen auch in ihren Tarifrahmen eingeschlossen haben. Übernommen werden durch die PKV grundsätzlich die Kosten für Akupunktur Behandlungen zudem nur für die Behandlung von Schmerzen, von Allergien, von Schlafstörungen und bei Infektanfälligkeiten. Bei der Vertragsgestaltung sollte darauf geachtet werden, dass auch die Erstattung von Heilpraktiker-Leistungen in den Erstattungsrahmen eingeschlossen wurden. Es gibt neben der Mitgliedschaft in der PKV auch für GKV-Versicherte die Möglichkeit als Privatpatient aufzutreten, und zwar durch den Abschluss einer Privaten Zusatzversicherung, die derartige Behandlungen miteinschließt. Der Vorteil dieser Art von Versicherung ist, dass neben einer Akupunktur Behandlung durch einen Arzt auch eine entsprechende Heilpraktiker Behandlung abgesichert ist. Beim Abschluss einer derartigen Versicherung ist darauf zu achten, dass beide Möglichkeiten einbezogen werden sollten. Denn der Unterschied liegt in der Gebührenordnung, nach der die Akupunkteure abrechnen.