Akupunktur Kosten

Was kostet eine Akupunktur?

Eine Akupunktur Behandlung verursacht wie jede andere Behandlung auch Kosten. Diese orientieren sich in der Regel an einem Stundenlohn, den der Behandler dem Patienten in Rechnung stellt. Eine Akupunktur Behandlung kostet je nach Behandlungsdauer und nach dem Aufwand bis zu 70 Euro pro Sitzung. Im unteren Bereich können die Kosten pro Sitzung aber auch nur ca. 30 Euro betragen. Die Kosten entstehen dabei für die Zeit, die der Behandler aufwendet und für die Akupunktur Produkte, die während der Akupunktur verwendet werden. In Rechnung gestellt wird dem Patienten allerdings meist nur ein Pauschalbetrag, ohne die Auflistung welche Akupunktur Produkte genau zur Anwendung kamen. Das vor der ersten Sitzung zwingend notwendige Gespräch mit dem Behandler wird ebenfalls in Rechnung gestellt. Der Behandler nimmt sich aber bei dieser ersten Sitzung nicht nur Zeit für die zurückliegende Krankengeschichte, auch die möglichen Akupunkturpunkte werden hier bereits identifiziert. In der Regel findet bei der ersten Sitzung auch schon eine Nadelung dieser Akupunkturpunkte statt.

Wer übernimmt die Akupunktur Kosten?

Die Kosten für eine Akupunktur muss der Patient aber nicht immer selbst tragen. Es gibt auch Ausnahmen, wenn auch nur wenige. Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in Ausnahmefällen diese Kosten. Bei den Privat Versicherten richtet sich die Übernahme danach ob die entsprechenden Verträge mit der jeweiligen Krankenkasse damit ausgestattet wurden. Das heißt hierauf hat der Patient selbst Einfluss und kann selbst festlegen, ob er die Akupunktur als alternative Behandlungsmethode in den Vertragsrahmen einschließen lässt. Die Private Krankenkasse bietet entsprechende Tarife an. Wurde die Akupunktur in den Vertrag einbezogen, erfolgte hier aber auch eine weitergehende Spezifikation. Das heißt es kann gewählt werden ob eine Körper- oder eine Ohrakupunktur bzw. beides in den Vertrag mit aufgenommen wird. Hat der Versicherte nur die Ohrakupunktur in den Vertrag aufgenommen, werden im die Kosten bei einer Körper-Akupunktur nicht erstattet. Der Privat Versicherte muss zudem die Kosten für die Akupunktur erst einmal vorlegen und bekommt sie später wieder von der Krankenkasse erstattet.

Kostenübernahme der Akupunktur Kosten durch die GKV

Bei den Gesetzlich Versicherten werden die Kosten für eine Akupunktur beim Vorliegen von chronischen Knie- und Lendenwirbelsäulenerkrankungen meist grundsätzlich übernommen. Allerdings ist die Übernahme der Kosten an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. So muss die Behandlung zum Beispiel von einem Arzt übernommen werden, der sich auch „Akupunktur-Arzt/-Ärztin“ nennen darf. Das heißt dieser Arzt muss über eine spezielle Ausbildung verfügen. Wer einen Heilpraktiker für die Behandlung aufsucht, muss die Kosten für die Akupunktur aus eigener Tasche bezahlen. Wird eine Akupunktur von einem Arzt verordnet, dann nicht länger als für 10 Sitzungen. In Ausnahmefällen ist es auch möglich, dass von der Krankenkasse 15 Sitzungen bezahlt werden. Allerdings erstatten die gesetzlichen Kassen eine TCM-Anamnese nur im Rahmen der Schmerzakupunktur. Dies gilt insbesondere beim Vorliegen von chronischen Knie- und Lendenwirbelschmerzen. Bei anderen Krankheitsbildern muss der Patient die Kosten selbst tragen. Zusätzliche Maßnahmen, wie eine Ernährungs- und Arzneitherapie, eine Laserakupunktur, eine Moxibustion oder Schröpfen müssen vom Patienten ebenfalls selbst getragen werden.

Private Zusatzversicherung deckt Akupunktur Kosten

Der Abschluss einer Privaten Zusatzversicherung kann indes dazu beitragen, dass der Patient alle mit der Akupunktur zusammenhängenden Kosten ebenfalls erstattet bekommt. Diese Zusatzversicherung verursacht im Jahr nicht viele Beitragskosten und ist eine Überlegung wert, ob sie nicht abgeschlossen werden sollte. Insbesondere wenn der Patient nicht nur auf die Schulmedizin vertrauen möchte oder dieser sogar in einigen Fälle eine Absage erteilt von vorneherein, ist es ratsam sich auf diese Weise finanziell abzusichern. Auf diese Weise ist es möglich auch noch andere alternative Behandlungsmethoden in Anspruch zu nehmen. Die Private Zusatzversicherung erstattet in der Regel die Kosten von einer Akupunktur im Rahmen von einer Schmerzbehandlung, womit erfolgreich Wirbelsäulen-, Schulter-, Gelenk- und Kopfschmerzen behandelt werden können, aber auch Menstruationsbeschwerden und Migräne.