Schmerzen nach Akupunktur

Schmerzen nach Akupunktur

Außer dem eigentlichen Einstechpiks der Akupunkturnadel gibt es auch noch einige sonstige Nebenwirkungen. Dabei stellt die Reizung der Akupunkturpunkte die älteste und weit verbreitetse Methode zur Heilung der Welt dar. Es können natürlich verschiedene Fehler bei der Behandlung gemacht werden. Es treten zwar Nebenwirkungen bei einer Akupunktur auf, aber eher selten. Wer sich in die Hände von einem professionellen Heilpraktikers begibt, der muss eigentlich nicht befürchten, dass man mit Nebenwirkungen bei Akupunktur Behandlungen rechnen muss. Wichtig ist natürlich, dass sterile Nadeln verwendet werden, wodurch die Gefahr von Beschwerden wie Infektionen praktisch ausgeschlossen ist. Es kann aber auch vorkommen, dass Nerven, Blutgefäße oder Organe verletzt werden können. Das bedeutet, dass nach einer Akupunktur Behandlung durchaus Schmerzen auftreten können. Doch die meisten Beschwerden sind eher harmlos und wirken sich als Schwindelgefühle, Rötungen der Haut und auch durch leichte Verletzungen von Blutgefäßen aus. Doch diese sind nicht schmerzhaft. Nur bei einer unsachgemäßen Behandlung kann es letztlich auch zu einer Verschlechterung der Symptome der Erkrankung kommen, die eigentlich durch die Akupunktur gelindert werden soll.

Primäre Schmerzen nach Akupunktur

Bei den Schmerzen, die nach einer Akupunktur auftreten können, wird unterschieden in Primär und Sekundär. Bei den Primären Schmerzen handelt es sich um Schmerzzustände, die auch eine sichtbare Ursache haben. Werden die Nadeln falsch gesetzt, dann kann dies für den Patienten recht unangenehm werden. Es kommt dabei auch darauf an, wie oft Akupunkturpunkte den Nadeln ausgesetzt sind. Grundsätzlich wird einmal die Woche eine Akupunktur Behandlung empfohlen, weil sich die Hautstellen dann zwischendurch wieder regenerieren können. Dabei können aber auch Rötungen, die durchaus bei einer Akupunktur auftreten können, Schmerzen verursachen oder zu Juckreiz führen. Und auch Hämatome an der Einstichstelle sind nicht selten und von den Schmerzen her nicht zu unterschätzen. Es kann dabei sein, dass bedingt durch die Hämatome auch das tieferliegende Gewebe geschädigt sein kann. Ein häufiger Schmerzreiz tritt auch bei der Japanischen Akupunktur auf, nämlich dann, wenn das Beifusskraut bei der Moxibustion nicht rechtzeitig gelöscht wird. In diesem Fall kann es auch zu Verbrennungen kommen. Und diese sind auch sehr schmerzhaft, selbst wenn sie nur 1. Grades sind. Zudem kann es auch zu einer Aktivierung von Herpes kommen, was auch nicht immer schmerzfrei verläuft.

Sekundäre Schmerzen nach Akupunktur

Zu den Sekundären Schmerzen nach einer Akupunktur können zum Beispiel, Menstruationsstörungen gehören, die bei einigen Frauen auch ohne Akupunktur recht schmerzhaft verlaufen. Grundsätzlich gehören zu den Sekundären Schmerzen auch die
Schmerzverstärkung im Rahmen einer Erstverschlimmerung bei Akupunktur. Das bedeutet, dass die Schmerzen, die eigentlich bekämpft werden sollen, sich erst einmal verstärken durch die Akupunktur und der (Selbst)-Heilungsprozess erst später einsetzt. Häufig passiert es auch, dass es nach einer Akupunktur bei Patienten mit einer künstlichen Herzklappe zu einer Endokarditis kommt, die natürlich sofort behandelt werden muss. Und auch Verletzungen zentralnervöser Strukturen sind bekannt.