Makuladegeneration Akupunktur

Akupunktur bei altersbedingter Makuladegeneration

Menschen mit den unterschiedlichsten Augenproblemen setzen heute auf die Augen-Akupunktur. Behandelt werden kann mit dieser auch die altersbedingter Makuladegeneration (AMD). In den Industriestaaten gilt diese Augenerkrankungen bei den über 50jährigen als eine der Hauptursachen für eine Erblindung. Aus der altersbedingten Makuladegeneration kann zudem auch ein Glaukom oder eine diabetische Retinopathie entstehen. In Deutschland sind schätzungsweise 2 Millionen Menschen betroffen. Man unterscheidet bei der altersbedingten Makuladegeneration die AMD trocken und die AMD feucht. Bei der altersbedingten Makuladegeneration besteht bei der Anwendung einer Akupunktur eine sehr gute Heilungschance. Dabei besteht im Bezug auf die Augen-Akupunktur ein sehr großes Missverständnis. Denn viele meinen, dass die Akupunktur hier direkt im Auge stattfindet. Doch dies ist nicht korrekt, wobei alle in Frage kommenden Akupunkturpunkte alle eine direkte Verbindung zum Gehirn haben. Aus diesem Grund wird durch die Akupunktur eine direkte Reaktion des Auges erzielt. Diese Form der Akupunktur ist zudem mit der TCM nicht vergleichbar. Neben der anderen Technik werden auch andere Akupunkturpunkte verwendet. Entwickelt wurde die Augen-Akupunktur schon in den 1980er Jahren durch Prof. Dr. Boel. Damals wurde diese Art von Akupunktur nur mit Nadeln durchgeführt. Heute wird meist ein medizinischer Akupunktur-Laser verwendet.

Ablauf der Akupunktur

Vor dem Beginn der eigentlichen Therapie führt der Behandler mit dem Patienten ein ausführliches Anamnese-Gespräch. Bei diesem Termin wird auch gleich getestet, ob der Patient möglicherweise auf die Therapie anspricht. Reagiert der Patient bei der Erstbehandlung bereits positiv, dann erfolgt die sogenannte Kur-Therapie. Es handelt sich hierbei um eine sehr intensive Therapie, die sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen erstreckt. Der Patient wird dabei täglich behandelt, und zwar zweimal am Tag. Zwischen den beiden Behandlungen ist nur eine Pause von mindestens einer Stunde. Charakteristisch für diese Art der Akupunktur ist, dass sich die Akupunkturpunkte jeden Tagen ändern. Es handelt sich bei dieser Therapie eben um ein sehr ausgeklügeltes, aber auch hochwirksames System. Nach dem Abschluss der Behandlung beginnt eine längere Behandlungspause. Es werden allerdings regelmäßige Auffrischungs- bzw. Erhaltungsbehandlungen empfohlen. Nach der Behandlung kann die Brille beruhigt beiseitegelegt werden.

Wirkweise der Akupunktur auf das Auge

Die Augen-Akupunktur wurde jahrelang durch ihren Entwickler, Prof. Dr. Boel, erforscht. Die Resultate haben gezeigt, dass diese Art der Akupunktur bewirken kann, dass auch bei der AMD eine Linderung der Beschwerden eintritt. Allerdings ist einzuräumen, dass das Resultat bzw. ob eine deutliche Verbesserung eintritt, vor allem vom Allgemeinzustand des Patienten abhängig ist. Der Patient kann natürlich im Rahmen der Behandlung einiges dazu beitragen, dass sich dieser Allgemeinzustand verbessert. Und zwar indem er die Verhaltensempfehlungen beherzigt und richtig umsetzt. Die Augen-Akupunktur kann sowohl bei der AMD feucht, wie auch bei der AMD trocken Linderung bringen. Nebenwirkungen und Risiken bei dieser Art der Akupunktur gibt es nicht. Die AMD kann dank dieser Akupunktur-Methode besiegt werden und der Patient gewinnt Lebensqualität zurück.