Akupunktur Hund

Akupunktur beim Hund

Die Akupunktur ist längst nicht nur etwas für Menschen. Auch beim Hund kann die Akupunktur angewandt werden. Die TCM kennt hierbei keine Grenzen was Lebewesen angeht. Denn auch beim Hund kann die Akupunktur den Fluss der Lebensenergie (das Qi) wieder regulieren, wenn diese durch eine Erkrankung durcheinander geraten war. Auch der Hund besitzt ein Netzwerk aus Leitbahnen (Meridiane), welche alle Bereiche des Hundekörpers mit Energie versorgt. Akupunktur stimuliert auch diese Leitbahnen über Akupunkturpunkte, was inzwischen in wissenschaftlichen Studien bewiesen wurde. Die Einstiche der Nadeln sind für den Hund dabei kaum merklich und nicht schmerzhaft. Um ein schmerzfreies Nadeln zu gewährleisten werden hochwertige Einmalnadeln verwendet. Bei sachgemäßer Anwendung ist die Akupunktur Behandlung praktisch frei von Nebenwirkungen für den Hund. Nach Abschluss der Akupunktur kann es allerdings sein, dass beim Hund ein erhöhtes Schlafbedürfnis entsteht. Grund dafür ist, dass der Hundekörper damit beginnt den Selbstheilungsprozess zu aktivieren. Ein Problem, das während der Akupunktur Behandlung auftreten könnte ist, dass der Hund unter Umständen nicht still liegen bleibt. Hier ist die Hilfe des Hundehalters gefragt, der bei der Akupunktur Behandlung natürlich anwesend sein darf. Auch bei der Diagnose kann der Hundehalter behilflich sein. Denn auf Schmerz reagiert der Hund in der Regel mit Rückzug und viele Hunde lassen sich nur dann anfassen von einem Fremden, wenn ihr Herrchen dabei ist.

Anwendungsbereich der Akupunktur beim Hund

Eine Akupunktur beim Hund kann bei verschiedenen Leiden angewandt werden. Hierzu gehört ein Kreuzbandriss oder eine Kniegelenkarthrose. Bei sehr aktiven Hunden ist diese Art von Erkrankung keine Seltenheit. Zur Anwendung kommt eine Akupunktur beim Hund auch bei einer Hüftdysplasie und einer Hüftgelenkarthrose, bei einer Spondylose, einer Wirbelsäulenarthrose und bei Bandscheibenproblemen, ebenso wie beim Cauda-Equina-Syndrom, bei einer Ellenbogendysplasie und bei allgemeinen Bewegungsproblemen. Eine Akupunktur bei älteren Hunden ist auch kein Problem. Im Gegenteil, da diese dank der Akupunktur eine sehr viel schonendere Behandlung erfahren können. Bei älteren Hunden besteht häufig das Problem, dass er sich verspringt und kurz oder auch vielleicht einige Tage lang humpelt. Während des Hinkens wird der Bewegungsapparat des Tieres, der eh durch das Alter schon geschwächt ist, falsch bzw. einseitig belastet. In diesem Fall kann eine Akupunktur diese Verspannungen lösen und die Muskelfunktionsketten wieder entspannen. Ebenfalls helfen kann eine Akupunktur nach Operationen. Die Akupunktur trägt in diesem Fall dazu bei, dass die Wunden schneller heiler können. Eine Akupunktur sollte vor allem nach großen Operationen in Erwägung gezogen werden.

Akupunktur für die Psyche

Da es in der TCM keine Trennung zwischen Körper und Psyche gibt, gibt es hier keine Probleme, wenn die Psyche des Tieres behandelt werden muss. Die Akupunktur kann in diesem Fall effektiv gegen eine beim Hund aufgetretene Angststörungen und auch bei stressbedingten Erkrankungen und auch bei Scheue helfen. Und selbst gegen die schmerzbedingte Reizbarkeit und Aggressivität des Hundes kann die Akupunktur helfen.